Was tun gegen Altersflecken?

Altersflecke treten verstärkt an Hautstellen auf, die immer dem Licht ausgesetzt sind, beispielsweise an den Händen, an diesen Stellen reichert sich das körpereigenen Pigment Melanin an. Sie müssten daher eigentlich "Lichtschadensflecke" heißen. Weitere Auslöser können Lebererkrankungen, ein erhöhter Östrogenspiegel in der Schwangerschaft und Arzneistoffe zu einer uneinheitlichen Pigmentierung führen.

Das einfachste Mittel gegen Altersflecken ist das Abdecken mit Camouflage. Dieses "Super-Make-up" deckt sofort, allerdings nur bis zur nächsten Hautreinigung. Selbstbräuner gleichen die gesamte Haut dem dunkleren Fleck an. Die Methode eignet sich allerdings nur kurzfristig. Geht man mit der künstlich getönten Haut in die Sonne, dunkeln die Altersflecken nach; das Problem stellt sich erneut, nur eben um einige Farbnuancen verändert. Bleichcremes wirken erst nach einiger Zeit. an. Eingesetzt werden unter anderem Hydrochinon oder Abkömmlinge der Vitamin-A-Säure. Diese Mittel sind teilweise verschreibungspflichtig. Vor dem Betupfen betroffener Hautstellen sollte man erst für zwei bis drei Nächte testen, ob man das Mittel verträgt. Tagsüber sollten die Bleichmittel nicht angewendet werden, da sie in Verbindung mit Sonnenlicht Hautreizungen auslösen können. Der Hautarzt kann stärker wirkende Methoden wie Dermabrasion, Vereisungsverfahren mit flüssigem Stickstoff oder Fruchtsäure-Peelings anwenden.

Gleichgültig für welches Verfahren man sich entscheidet: Der Hautarzt muss entscheiden, ob es sich tatsächlich um einen Altersfleck handelt oder um den Vorboten einer bösartigen Wucherung.

Quelle: ABDA

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